Golf erfordert ein starkes und flexibles Muskelkorsett zur Stabilisierung des Golfschwungs und auch ein hohes Maß an Konzentration.

Manchmal sind Muskelpartien im Ungleichgewicht. Durch Streß oder Verletzungen sind Muskeln manchmal verkürzt und schränken die Bewegungsfähigkeit des Betroffenen ein.  Dann gelingt der Schwung nicht, obwohl er gut gedacht war.
Sind diese Muskeln nicht flexibel, können sie kein solides Gerüst für egal welche Bewegung sein und ihre Kraft voll entfalten.

Muskeln langsam in ihrer vollen Länge zu strecken und sie dann völlig ruhig zu halten, bewirkt eine gleichmäßige Zirkulation des Blutes durch den Körper. Das hat zur Folge, das sich das Bewegungsspektrum aller Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke erweitert.

In den altbewährten klassischen Übungen des Hatha wird mit isometrischer Anspannung gearbeitet, d.h. Muskeln werden durch gleichmäßiges Gegenhalten gegen einen Widerstand (Schwerkraft) trainiert und nicht durch heben und senken eines Gewichts.  

Trainiert werden:

  • eine leistungsfähige Rücken- und Bauchmuskulatur, um die Wirbelsäule in der Ansprechposition aufrecht zu halten,
  • Gelenkbeweglichkeit der Hüfte und Wirbelsäule, dehnfähige Bauch- und Rückenmuskeln für die Rumpfdrehung,
  • kräftige Muskeln an Oberschenkeln und Hüfte, um den Rumpf-Bein-Winkel aufrecht zu halten,
  • die Muskeln des Schultergürtels, der Ober- und Unterarme für die Beschleunigung des Schlägers beim Durchschwung.

Eine gesunde tiefe Atmung, die:

  • ihnen hilft in jeder Situation in ihrer Mitte zu bleiben,
  • die Muskulatur mit Sauerstoff versorgt und sie belastbarer macht,
  • ihre gesamte Koordination in der Bewegung verbessert,
  • ein stabiles inneres Muskelkorsett ("core strength") schafft, für einen kontrollierten, kompakten und konstant wiederholbaren Schwung.